Krillöl
Euphausia superba.
Krill sind kleine, garnelenähnliche Krebstiere, das in den kälteren Gewässern der Antarktis leben. Sie gehören zu den wichtigsten Nahrungsquellen für viele Meerestiere wie Wale, Pinguine, Seehunde und Fische im Südpolarmeer.
Krill ist auch eine wichtige Nahrungsquelle für Menschen, es ist reich an Omega-3-Fettsäuren, insbesondere an EPA und DHA, die für die Gesundheit des Herzens, des Gehirns und der Augen wichtig sind.
Krillöl hat eine rote bis orange Farbe und einen leicht süsslichen Geschmack. Es wird seit den 2000er Jahren als Nahrungsergänzungsmittel verwendet und ist eine alternative Quelle für Omega-3-Fettsäuren im Vergleich zu Fischöl. Krillöl enthält auch Astaxanthin, ein starkes Antioxidans, das natürlicherweise im Krill vorkommt.
Die heutige Verwendung von Krillöl geht auf die Antarktis-Expeditionen des 19. Jahrhunderts zurück, als Forscher feststellten, dass die Inuit in Grönland, die viel Fisch assen, eine höhere Lebenserwartung und weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten. Krillöl hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen, da es als nachhaltigere Quelle für Omega-3-Fettsäuren angesehen wird als Fischöl.
Krill bilden eine reiche Quelle von Omega 3 Fettsäuren, diese liefern sie in grosser Menge und hoch stehender Qualität EPA (19%) und DHA (11%). Diese Fettsäuren sind wichtig für die Gehirnfunktion, das Nervensystem, die Augen und das Herz-Kreislauf-System. Krillöl enthält auch Phospholipide, die dabei helfen können, die Omega-3-Fettsäuren besser in den Körper zu transportieren und zu absorbieren als Fischöl. Zudem liegen diese Fettsäuren grösstenteils in Form von wertvollen Phospholipiden vor. Im Gegensatz zu Omega 3 Fettsäuren aus Fischölen, welche überwiegend als Triglyceride vorliegen. Der Vorteil des Phospholipides liegt darin, dass es viel rascher und kompletter vom Organismus resorbiert werden kann. Somit ist die Bioverfügbarkeit höher als bei Fischölen, da diese noch enzymatisch gespalten werden müssen, bevor sie resorptionsfähig werden. Einfach auf den Punkt gebracht: Krillöl wirkt rascher und intensiver als Fischöl.
Krillöl wird oft als Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Gesundheit, zur Unterstützung des Gehirns und zur Linderung von Entzündungen verwendet. Es gibt auch Hinweise darauf, dass Krillöl bei der Behandlung von PMS-Symptomen und Arthritis hilfreich sein kann. Die Nebenwirkungen von Krillöl sind in der Regel gering und umfassen möglicherweise leichte Magen-Darm-Beschwerden oder Blutungsneigung bei hohen Dosen.
Wann ist Krillöl empfehlenswert?
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Herz-Kreislauf Krankheiten wie (Arteriosklerose, Hypercholesterinämie, Hypertonie)
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Konzentrationsschwächen - ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung)
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Entwicklungsphase des Menschen (Aufbau und Funktion der Zellen werden beschleunigt/verbessert)
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Gehirnleistungsschwäche
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allgemeine rheumatische (entzündliche) Beschwerden
Wie kann Krillöl den Organismus unterstützen?
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Blutfliesseigenschaften werden durch die Omega 3 FS verbessert
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Zellaufbau und Funktion wird massiv unterstützt und beschleunigt (Phospholipide)
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Erhöhte Blutfettwerte werden durch Omega 3 gesenkt
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Gehirnentwicklung wird entscheidend unterstützt (Phospholipide)
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Gefässgesundheit wird erhalten (Elastizität, Ablagerungen werden abtransportiert)
Insgesamt ist Krillöl eine vielversprechende Quelle für Omega-3-Fettsäuren und andere wichtige Nährstoffe. Besprechen Sie jedoch vor der Einnahme mit einer Fachperson für Medizin oder Ernährung.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Wenn Sie Beschwerden verspüren, wenden Sie sich bitte an eine medizinische Fachperson. Bei Fragen oder Anregungen sind wir gern für Sie da:
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