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Vitamin K – Unscheinbarer Nährstoff mit Schlüsselfunktionen

Einfach zu calciumreichen Lebensmitteln greifen und schon ist das Fundament für die gute Blutgerinnung und Knochengesundheit gelegt? So simpel ist es natürlich nicht – vor allem, wenn Vitamin K fehlt. Wer davon zu wenig aufnimmt oder wegen des Lebensstils mehr benötigt, kann zum Beispiel mit einer K2+D3-Nahrungsergänzung liebäugeln.

Wozu dient Vitamin K?

Calcium ist bekanntlich für die Blutgerinnung sowie die Gesundheit der Knochen und Zähne wichtig. Allein kommt der Mineralstoff jedoch kaum zurecht und kann unter gewissen Umständen sogar problematisch sein.

Denn er bringt sich erst beim Knochenstoffwechsel ein, wenn ihn Osteocalcin dazu animiert. Damit rund um die Blutkonsistenz und Gefässe alles glatt läuft, muss unter anderem das Matrix-Gla-Protein aktiviert werden. Beide Aufgaben übernimmt das Vitamin K, weshalb es gewöhnlich den essenziellen Nährstoffen zugeordnet wird.

Wichtige Komponente der Gefäss- und Knochengesundheit

Es lässt sich erahnen, dass ein Vitamin-K-Mangel ungünstig sein kann. Schliesslich wird dadurch die Bildung von Knochen und Zähnen behindert, während der Calciumspiegel womöglich aus den Fugen gerät. Das kann beispielsweise

  • Entwicklungsstörungen,
  • Osteoporose,
  • Herz-Kreislauf-Probleme oder
  • Arterienverkalkung

begünstigen. Grundsätzlich wird der Körper durch die Ernährung mit dem fettlöslichen Vitamin versorgt – vorausgesetzt, die richtigen Lebensmittel landen auf dem Teller.

Fachsimpelei – was bedeutet Menachinon-7?

Wenngleich die Zuständigkeiten nicht klar abgegrenzt sind, widmet sich Vitamin K1 (Phyllochinon) eher den Blutgerinnungsprozessen und Vitamin K2 (Menachinon) dem Knochenstoffwechsel.

Als Lieferanten für Vitamin K1 dienen einige Gemüsesorten wie Grünkohl oder Spinat. Menachinon kommt in tierischen Lebensmitteln und besonderen Nahrungsmitteln vor. Dafür ist Natto ein beliebtes Beispiel – eine japanische Spezialität aus Sojabohnen, die fermentiert ist.

Manche Hersteller von Nahrungsergänzungen geben explizit an, dass sie Vitamin K2 in der Form von Menachinon-7-Verbindungen bevorzugen. Sie werden auch MK-7 genannt und sollen besonders bioverfügbar sein.

Solo oder Vitamin D und K2 kombiniert?

Wer vegan lebt und weder Natto noch Sauerkraut mag, ergänzt häufig Vitamin K2 als Kapseln, Tabletten oder Tropfen. Auch andere Ernährungsgewohnheiten und individuelle Bedürfnisse – etwa bei sportlicher Aktivität oder in der Schwangerschaft – können für diese Strategie sprechen.

Reine Vitamin-K2-Nahrungsergänzungen, die manchmal hochdosiert sind, kennen ihre Zielgruppen, sind aber seltener. Das liegt daran, dass der essenzielle Stoff ein Teamplayer ist. Neben der Kooperation mit Calcium gibt es einige Synergieeffekte mit Vitamin D3. Es bietet sich daher an, das Trio in einem Vitamin-K-Komplex zu bündeln.

Falls der Mineralstoffbedarf gedeckt ist, kann ein Kombi-Präparat mit Vitamin D3 und K2 sinnvoll erscheinen. All-inclusive-Lösungen sind beliebt, weshalb einige Multivitamintabletten auch Vitamin D und K enthalten. Kommen bei Ihrem Lifestyle D3 und K2 zu kurz? Gönnen Sie dem Körper ein hochwertiges Präparat, das zum Ausgleich beiträgt!